Ackern

Es gibt so Texte, da spüre ich: Da eiert was am Sprachfluss und im Rhythmus, das ist noch nicht ganz rund. Doch will’s nicht kommen, dieses eine Wort, das alles glättet und zum Fließen bringt. Und irgendwann, dann bastelt man und sagt: Es ist genug. Erklärt das Werk für abgeschlossen und gießt es in ein Buch. Und dann, nach Jahren: Plötzlich ist es da. Das eine Wort, das missing link, das diesem Text den Feinschliff gibt. Das Buch ist längst gedruckt, der Text , so fest gefügt, verändert sich – ein wenig nur, man merkt es kaum, und doch!