Ackern

Es gibt so Texte, da spüre ich: Da eiert was am Sprachfluss und im Rhythmus, das ist noch nicht ganz rund. Doch will’s nicht kommen, dieses eine Wort, das alles glättet und zum Fließen bringt. Und irgendwann, dann bastelt man und sagt: Es ist genug. Erklärt das Werk für abgeschlossen und gießt es in ein Buch. Und dann, nach Jahren: Plötzlich ist es da. Das eine Wort, das missing link, das diesem Text den Feinschliff gibt. Das Buch ist längst gedruckt, der Text , so fest gefügt, verändert sich – ein wenig nur, man merkt es kaum, und doch!

Alles an mir sehnt sich nach dir

Das tiefe Sehnen kommt zwar aus dem Herzen, doch es bleibt nicht dort, wird körperlich und sinnlich, fährt in alle Sinne. Alles, was sich öffnen, weiten, dehnen, strecken kann, richtet sich auf sie, der all sein Sehnen gilt.

Belästigung

Ja, es ist nicht ihre Welt, dieses Denken und Fühlen in erotisch sinnlichen Worten und Bildern. Doch steckt's in ihm ein Leben lang, auch von ihm selbst lange verdrängt und abgeschoben in die Nächte seiner Einsamkeit. Nun endlich hat er es erkannt, das Naheliegende. Es ist doch Seines, ist er selbst. Nun will es auch heraus.

So naheliegend

Als sie dann in sein Leben trat, jung, weiblich, duftend, mit leuchtenden Augen und großem Interesse an allem, was Giovanni dachte und tat, da fühlte er sich endlich ganz. Doch erst jetzt, fast dreißig Jahre später, fällt es ihm wie Schuppen von den Augen, was doch die ganze Zeit so naheliegend war.

Wenn Gefühle Worte wären

Das war immer ein wunder Punkt gewesen. Sie konnten so vieles miteinander teilen, waren sich unausgesprochen in vielem sofort herzenseins, konnten über vieles auch sprechen, nur über eines leider nicht: über sich selbst.

Bist du es noch?

Sie hatten sich doch gefunden vor Jahren. Sicher waren sie beide nicht mehr dieselben wie damals. Denn Leben bedeutet Entwicklung, Veränderung. Aber war das ein Grund, sich gleich zu verlieren? Hatte er sie verloren oder hatte sie ihn verloren? Hatte sie sich verloren?

Verwunschener Garten

Was war da geschehen zwischen ihm und der Liebsten, dass sie ihm so fremd geworden war, so unnahbar kalt? Was hatte ihm dieses Paradies verschlossen, das doch so offen vor ihm gelegen mit Farben und Blumen und Düften, an denen er sich berauscht hatte? Ein verwunschener Garten war es ihm nun geworden. Verschlossen zumeist das Tor.

Der erste Band ist da!

Ab sofort ist das Debütwerk von Giovanni Vandani, der Gedichteband "Spiele mir auf meiner Flöte". auf allen gängigen Buchhandelsplattformen sowohl in analog haptischer Buchform als auch als e-Book erhältlich.

Warum die Poesie…

Es ist die Kunst der Poesie in Bildern zu umkreisen und wortreich auszuschmücken was man versucht man kurz sich ausdrücken prosaisch auch in einem Satz erklären kann